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Finanzierung durch erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme

Im Rahmen des Wettbewerbs „Exzellente Lehre“ von Kultusministerkonferenz und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gewann die Hochschule Bremerhaven im Herbst 2009 mit ihrem Vorhaben „GUUGLE – gut und gerne lehren“. In dem mehrstufigen Wettbewerb setzte sich die Hochschule Bremerhaven als eine von vier Fachhochschulen gegen weitere 43 Mitbewerber durch. Ursprünglich hatten sich 108 Hochschulen beworben, 13 Universitäten und 11 Fachhochschulen waren zur Teilnahme an der Endrunde eingeladen. Mit der Auszeichnung sind Fördermittel von 500.000 € verbunden.

Ab dem Wintersemester 2011/12 wird die Hochschule Bremerhaven außerdem als einzige Hochschule im Lande Bremen im „Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre – Qualitätspakt Lehre“ gefördert. Bund und Länder hatten das Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (Qualitätspakt Lehre) als dritte Säule des Hochschulpakts 2020 im Juni 2010 beschlossen. Mit dem Qualitätspakt Lehre erhalten die Hochschulen eine breit wirksame Unterstützung zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität, die auf den spezifischen Bedarf vor Ort abgestimmt ist. Insgesamt werden 111 Hochschulen aus allen Regionen Deutschlands zur Verbesserung ihrer Studienbedingungen und für mehr Qualität in der Hochschullehre unterstützt. Antragsberechtigt waren die rund 240 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland.

Im Mittelpunkt des von der Hochschule Bremerhaven eingereichten Konzepts stehen vier Schwerpunkte: Die Verbesserung der Betreuungsrelation, eine Reduzierung der Abbruchquoten zum Studienbeginn, die Initiierung eines Qualitätskreislaufsystems auf der Grundlage strukturierter Datenanalysen und die Umsetzung von Maßnahmen in Rahmen des Projektes „GUUGLE“ (Gut und gerne lernen und lehren). Für die Umsetzung aller vier Schwerpunkte sind rund 2,1 Millionen Euro beantragt worden, um eine Verbesserung der Personalausstattung, Qualifikation des Personals für die Aufgaben in der Lehre, die Betreuung und Beratung und die Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Hochschullehre zu erreichen. Unter den 111 zur Förderung vorgesehenen Hochschulen sind 52 Universitäten und Pädagogische Hochschulen, 47 Fachhochschulen und 12 Kunst- und Musikhochschulen.